



Mit einer hervorragend besuchten Vernissage und zahlreichen Gästen aus Medizin, Politik, Wissenschaft, Kultur sowie vielen Kunstinteressierten wurde die Ausstellung „KunstHERZ“, initiiert vom gleichnamigen Verein, im Medizincampus Oberfranken (MCO) feierlich eröffnet. Die Veranstaltung erwies sich erneut als voller Erfolg und bildete den stimmungsvollen Höhepunkt und Abschluss des Treffens der leitenden bayerischen Herzchirurgen, das zuvor am Medizincampus Oberfranken stattgefunden hatte.
Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung erhielt die Veranstaltung durch ein persönliches Grußwort der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus, Anna Stolz, das den Titel „Kunst ist die Sprache des Herzens“ trägt. Darin würdigt sie die außergewöhnliche Verbindung von Kunst, Medizin und Bildung und hebt die Bedeutung kreativer Projekte hervor, die Menschen zusammenbringen, neue Perspektiven eröffnen und den Blick auf das Wesentliche richten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums für Herzchirurgen zeigten sich ebenso wie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Vernissage begeistert von der Idee, Kunst und Medizin auf neuartige Weise miteinander zu verbinden. Das Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Herz- und Gefäßchirurgie am Medizincampus Oberfranken der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern Bayreuth gilt inzwischen als außergewöhnliches Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Medizin und künstlerischer Bildung.
Zur Begrüßung hieß Sebastian Waßmann, Fachbereichsleiter Kunst am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und Vorstandsmitglied von KunstHERZ e. V., die Gäste herzlich willkommen. In seiner Ansprache schilderte er die Entstehungsgeschichte von KunstHERZ und machte deutlich, wie beeindruckend es sei, was aus einer kleinen Idee entstehen könne. Aus einem Gedanken sei innerhalb kurzer Zeit ein engagierter Verein mit einem abwechslungsreichen Jahresprogramm und zahlreichen Projekten geworden. Sein besonderer Dank galt den Studierenden des Staatsinstituts, die sich mit großem Engagement und viel Kreativität dem Thema gewidmet haben. Insgesamt 73 Werke – Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken und Objektarbeiten – sind im Medizincampus Oberfranken zu sehen und zeigen die vielfältigen künstlerischen Auseinandersetzungen der angehenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer mit dem Thema Kunstherz. Waßmann würdigte die außergewöhnliche Qualität der Arbeiten und den großen Einsatz seiner Studierenden, ohne die diese Ausstellung nicht möglich gewesen wäre.
In seinem Grußwort zeigte sich Dr. Andreas Zippel, Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, erfreut über die gelungene Kooperation zwischen dem Medizincampus Oberfranken und dem Staatsinstitut. Die Ausstellung sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Kunst, Bildung und Medizin gemeinsam neue Impulse setzen können. Er würdigte das Engagement aller Beteiligten und hob den kulturellen Mehrwert hervor, den dieses Projekt für die Stadt Bayreuth und die Region schafft.
Florian Wiedemann, Landrat des Landkreises Bayreuth, erinnerte daran, dass er den Medizincampus Oberfranken bereits seit dessen Planungsphase begleitet habe. Umso glücklicher sei er, heute zu erleben, dass der MCO in Bayreuth vollständig angekommen sei und sich zu einem bedeutenden Standort für Forschung, Lehre und medizinische Spitzenversorgung entwickelt habe. Projekte wie KunstHERZ würden eindrucksvoll zeigen, welche Strahlkraft der Campus inzwischen weit über die Region hinaus entwickelt habe.
Einen besonderen wissenschaftlichen Akzent setzte Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jürgen Schüttler, Beauftragter für den Medizincampus Oberfranken der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In seinem Vortrag verwies er auf wissenschaftliche Studien, die eindrucksvoll belegen, dass Kunst einen positiven Einfluss auf den Heilungsprozess haben kann. Kunst könne Emotionen wecken, Stress reduzieren, Hoffnung schenken und das Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten nachhaltig fördern. Damit unterstrich er eindrucksvoll die Idee und den gesellschaftlichen Wert des Projekts KunstHERZ.
Die Grußworte der Klinikum Bayreuth GmbH überbrachte Prof. Dr. Christian Stumpf in Vertretung des Geschäftsführers Dietmar Pawlik. Er übermittelte die Grüße des Klinikums und würdigte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Medizin und Kunst sowie das große Engagement aller Projektbeteiligten.
Die Ausstellung wurde anschließend von Prof. Dr. med. Christian Heim, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Klinikum Bayreuth, Lehrstuhlinhaber für Herzchirurgie am Medizincampus Oberfranken sowie Vorstandsmitglied von KunstHERZ e. V., offiziell eröffnet. Er zeigte sich begeistert von der großen Resonanz auf das Projekt und der außerordentlich positiven Stimmung während der Vernissage. Mit seiner Ansprache leitete er zum gemeinsamen Ausstellungsrundgang und dem anschließenden Imbiss über.
In entspannter Atmosphäre nutzten die zahlreichen Gäste bei musikalischer Umrahmung und einem liebevoll vorbereiteten Catering die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Besonders die Studierenden standen im Mittelpunkt des Interesses und erläuterten vielen Besucherinnen und Besuchern ihre Werke und deren Entstehung. Die 73 ausgestellten Arbeiten spiegeln eindrucksvoll die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen wider und zeigen, wie sich ein medizinisches Thema auf kreative, emotionale und zugleich beeindruckende Weise in Kunst übersetzen lässt.
Die Ausstellung „KunstHERZ“ ist noch bis 31. Januar 2027 im Medizincampus Oberfranken zu sehen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die außergewöhnliche Verbindung von Kunst und Medizin selbst zu entdecken.

















